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21.03.2018, 12:23 Uhr | Übersicht | Drucken
Loizides: Ein starkes Zeichen für die Industrieparks!
CDU-Fraktion begrüßt Einigung zu Seveso-III-Regelungen

Frankfurt am Main, 21. März 2018 - Die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Römer, Christiane Loizides, begrüßt die zwischen der Stadt Frankfurt am Main und den Betreibern der drei Industrieparks Höchst, Griesheim und Fechenheim einvernehmlich getroffene Vereinbarung im Zusammenhang mit den Seveso-III-Regelungen:

Christiane Loizides, Stadtverordnete, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Vorsitzende der CDU Dornbusch
 
Das ist ein starkes Zeichen, denn damit erhalten die industriellen Standortfaktoren endlich wieder die notwendige Aufmerksamkeit der kommunalen Planungspolitik“. Nach der gestern vorgestellten Vereinbarung, die mit allen produzierenden Unternehmen der drei Standorte abgestimmt wurde, wird die Stadt Innerhalb einer 500-Meter Abstandszone keine Schutzobjekte wie Wohnungen, Schulen, Altersheime und Veranstaltungssäle genehmigen. „Die CDU-Fraktion bekennt sich zum Industriestandort Frankfurt am Main. Bereits durch den Beschluss des Masterplans Industrie haben wir die Notwendigkeit einer langfristigen und strategischen Bedarfsflächenentwicklung zur Sicherung des Industriestandorts Frankfurt am Main aufgezeigt. Die Vereinbarung gibt jetzt schon einmal Planungssicherheit für die Industrieparks und ihre Investitionen. Sie ist ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg, den Industriestandort Frankfurt am Main zu stärken“, so Loizides.

Loizides lobt die sehr gute gemeinsame Vorarbeit von Wirtschaftsdezernent Markus Frank und Planungsdezernent Mike Josef, die nun zum Erfolg geführt habe. „Es wird umgehend zu prüfen sein, welche der wegen der Seveso-III-Thematik ruhenden Bebauungsplanverfahren nunmehr vorrangig fortgeführt werden, um Wohnungsbau in größerem Umfang zu ermöglichen“, so die Stadtverordnete, die zugleich deutlich macht: „Aus unserer Sicht wird aber auch zu prüfen sein, wo, neben der Bestandsgarantie für Industrieparks, nunmehr auch die benötigten Entwicklungsmöglichkeiten für Industrie und Gewerbe insgesamt festgelegt werden können“. Mit Blick auf das vom Planungsdezernenten angekündigte Integrierte Stadtentwicklungskonzept hegt Loizides deshalb die Erwartung, dass diese Vereinbarung keine Eintagsfliege bleibt und die prognostizierten künftigen Raumansprüche von Industrie und Gewerbe in dieser Stadt die notwendige Berücksichtigung finden. „Wir brauchen mehr Wohnraum, das ist unstrittig, aber wir brauchen auch die Industrie mit ihren Blaumann-Arbeitsplätzen – sie ist eine tragende Säule der Wirtschaftskraft unserer Stadt“, so Loizides abschließend.


   
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